Ein uriges Original aus Österreichs Bergen
Die Kasnockn sind im SalzburgerLand, vor allem im Pinzgau, ein kulinarisches Highlight. Früher ein Essen der Armen, heute ein authentisches Nationalgericht. Ideal für Vegetarier, aber nix für Kalorienzähler. ;-)



Wer ist Österreichs Bergen Urlaub macht muss sie einfach probieren - die Kasnock'n. Der würzige Duft reicht bis vor die Hüttentüre, die Nocken scheinen im geschmolzenen Käse zu schwimmen. Darüber leuchten der frische Schnittlauch und die gerösteten Zwiebel. Ein unvergesslicher Geschmack und ganz einfach zum Zubereiten!
Zutaten für 4 Personen
- 200g Bergkäse
- 2 EL Butter
- 3 Eier
- 400g Mehr
- 1 TL Salz
- 2 EL Schnittlauch
- 200ml kaltes Wasser
- 1 Zwiebel

An die Nockn, fertig? Los!
1. Das Mehl in eine Schüssel sieben und die Eier hineinschlagen, salzen und das Wasser eingießen und verquirlen. So lange rühren, bis der Teig zäh wird und Blasen wirft.
2. Jetzt den würzigen Käse und die Zwieben in feine Würfel schneiden.
3. Reichlich Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Den Teig portionsweise in ein Spätzlesieb geben und ins Salzwasser drücken. Aufkochen lassen und nach ca. 2 Minuten, sobald die Nocken an der Wasseroberfläche schwimmen mit einem Sieb oder einer Lochkelle herausfischen. Kalt abbrausen und in einem Sieb abtropfen lassen.
4. Die Butter in einer großen Pfanne heiß werden lassen und die Zwiebelstücke darin glasig dünsten. Die Nocken zufügen und mit den Zwiebeln durchrühren und anbraten.
5. Einen Teil der Käsewürfel darüberstreuen und einmal durchrühren, sodass der Käse und die Nocken gut vermischt sind. Wenn am Pfannenboden nun eine leckere Käsekruste - im Pinzgau auch “Prinz” genannt - entsteht, wird's perfekt.
6. Den restlichen Käse über die Nocken streuen und zugedeckt schmelzen lassen. Jetzt noch ordentlich Schnittlauch drauf und mit gerösteten Zwiebelringen garnieren.
Schon gewusst? Die "Prinz" ist unter den Einheimischen das Gustostückerl der Kasnock'n und wird meist mit vollem Körpereinsatz aus der Pfanne geschabt. Ganz klassisch wir die große, idealerweise urige, Gußeisenpfanne in die Tischmitte gestellt und dazu etwas grüner Salat serviert. Für die optimale Würze mit Salz und Pfeffer, sorgt jeder selbst. Eine echte Hüttenmahlzeit!
