Drei Zuckerspitzen wie drei Berge
Eine der berühmtesten Salzburger Nachspeisen sind mit Sicherheit die Salzburger Nockerl. Verführerisch süß, flaumig und goldig, sind sie vor allem in & rund um die Mozartstadt nicht wegzudenken.



Kaum zu glauben, aber die Salzburger Nockerl wurden bereits im 17. Jahrhundert den Adeligen serviert. Die süße Nachspeise versinnbildlicht die barocke Lebenslust zu dieser Zeit und soll die Salzburger Hausberge symbolisieren. Den Mönchsberg, den Kapuzinerberg und den Gaisberg.
Aber zu viel Geschichte darf uns nicht aufhalten, heute diese scheinbar mächtige Köstlichkeit, mit den gebräunten Spitzen und der cremigen Füllung, zu genießen.
Also, schnell zum Rezept:
- Eiweiß von 5 Eiern
- 3 Esslöffel Kristallzucker
- 1 Prise Salz
- 2 Teelöffel Vanillezucker
- Limetten oder Zitronenabrieb
- 3 Esslöffel griffiges Mehl
- Eigelb von 4 Eiern
- Butter, Kristallzucker und etwas Milch für die hitzebeständige(n) Form(en)

Los geht's mit dem Rühren & Backen:
1. Vorab drehst du am Besten den Ofen auf 200 Grad und bereitest die Form(en) vor. Gut mit Butter ausstreichen und mit Zucker ausstreuen. Gib einen Schuss Milch dazu und schieb alles in den Ofen.
2. Vorsichtig die Eier trennen und das Eiweiß in einer Schüssel aufschlagen.
Wichtig: Die Schüssel muss unbedingt ganz trocken und fettfrei sein.
3. Zum Eiweiß den Zitronenabrieb, den Zucker und auch den Vanillezucker dazugeben und zum steifen "Schnee" schlagen.
Tipp: Den Schnee nicht zu fest schlagen - der Mixer sollte, beim Entfernen aus der Masse, eine Spitze bilden.
4. Das griffige Mehl darüber streuen.
5. Die 4 Eigelbe über den Schneebesen in die Masse einlaufen lassen. Vorsichtig die Masse unterheben und locker verrühren, bis alles schön homogen ist.
6. Endspurt: Die Formen aus dem Ofen nehmen und mit Hilfe einer Teigspachtel die "Berge" in die Form streichen.
Die Nachspeise kommt nun für 2 Minuten bei 210 Grad - danach für 10 Minuten auf 200 Grad - und für 15 Minuten auf 180 Grad, in den Ofen.
Beobachte am Besten die Entwicklung genau, denn jeder Ofen ist etwas anders.
7. Zum Schluss die Bergspitzen mit etwas Staubzucker bestäuben und genießen.
