Gugelhupf - Traditionell wie bei Oma

Der Gugelhupf, ein Kuchen mit Geschichte

Der traditionelle Gugelhupf ist aus der österreichischen Küche nicht wegzudenken. Mit oder ohne Rosinen, marmoriert, mit oder ohne Schokoladeglasur oder mit Mandeln bedeckt, war er einst ein Statussymbol in der Biedermeierzeit. Heute wird der Gugelhupf am Liebsten zum Frühstück oder zum Nachmittagskaffee genossen.

Unverkennbar ist der Gugelhupf mit seiner typischen hohen Form, geraden oder geschrägten Rillen und dem Schlot in der Mitte. Über diesen kommt die Rohrwärme auch ins Innere. Die Gugelhupf-Form ist seit dem 16. Jahrhundert nahezu unverändert geblieben. Einst war er ein Statussymbol, welchen er sich nach der Nachkriegszeit erst wieder zurückgewinnen musste.

Zutaten für einen Gugelhupf:

  • 200 g zimmerwarme Butter
  • 8 Eier
  • 25 g Kakaopulver
  • 200 g Staubzucker
  • 230 g Weizenmehl
  • 1 Schuss Rum
  • 200 g Kristallzucker
Mit Früchten verzierter Guglhupf von Oben

Jetzt geht's ans Eingemachte:

1. Die Eier werden getrennt. Den Dotter und das Eiklar in zwei separate Schüsseln geben.

2. Butter, Dotter und den Staubzucker sehr schaumig rühren. Nicht naschen!

3. Das Mehl mit Gefühl unterheben und die Masse mit einem Schuss Rum abschmecken. Hier ist ein bißchen Naschen erlaubt :-)

4. In ein Drittel der Masse das Kakaopulver für die Marmorierung einrühren.

5. Nun wird die Gugelhupfform durch buttern und bemehlen vorbereitet. Danach die Masse schichtweise (hell, dunkel, hell) in die Form einfüllen.

6. Der Gugelhupft wird im gut vorgeheizten Backofen bei 160-170 Grad für ca. 75 Minuten gebacken.

7. Zum Schluss den fertigen Gugelhupft auf ein schönes Teller stürzen und auskühlen lassen. Erst dann die Form abnehmen und mit ordentlich viel Staubzucker verzieren.