Sommerurlaub - Wandern & Bergsteigen - Nationalpark Gesäuse

© Herfried Marek Das Wanderwegenetz auf der Fläche des Nationalparks Gesäuse beläuft sich auf 110 Kilometer. Der Nationalpark ist bekannt für seine besondere Vielfalt. Die Wanderungen entlang der Enns bieten nicht nur Erholung und Naturerlebnis. Sie laden auch ein, die Artenvielfalt kennenzulernen und zu erforschen. Wo sonst kann man Auwald und Gämse gleichzeitig sehen? Naturnahe Mischwälder, insektenreiche Almen und Spezialisten im Fels zählen zu den Glanzlichtern des Gesäuses und können auf den Wanderungen bewundert werden. Für den aufmerksamen Wanderer bieten sich immer wieder die Gelegenheiten Wildtiere, wie Rehe, Hirsche, Auer- und Birkwild zu beobachten. Besonders unterhaltsam sind die Gämsen, die spielerisch ihre kühnen Kletterkünste zur Schau stellen.

© Andreas Hollinger Obwohl das Gesäuse für seine schwierigen Klettertouren und Klettersteige bekannt ist, gibt es auch eine Vielzahl von Wegen, welche für jedermann leicht zu begehen sind. Gipfel wie Tamischbachturm, das Zinödl über den Südwestanstieg, das Sparafeld und der Gscheideggkogel sind mit einer guten Wanderausrüstung problemlos erreichbar. Ebenso gut erreichbar sind die vier Schutzhütten Haindlkarhütte, Hesshütte, Ennstalerhütte und Buchsteinhaus.

Das Gesäuse hält für Wanderer, Genießer und Familien mit Kindern ein vielfältiges Angebot an Naturerlebnissen in frischer Bergluft bereit.